Oedelum – TuSpo I 1:2

VfB Oedelum – TuSpo Lamspringe I 1:2 (1:1)

Nach dem heißen Pokalfight am Mittwoch wartete auf unsere Jungs in Oedelum ein ganz anderes Fußballspiel. Beim kampfstarken Aufsteiger und auf schwer bespielbarem Boden entwickelte sich das erwartete Geduldsspiel.

Trainer Michael Menge konnte personell aus dem Vollen schöpfen und die Mannschaft knüpfte nahtlos an die Leistungen der letzten Spiele an. Spielerisch klar überlegen und mit dem nötigen Zweikampfverhalten gingen unsere Jungs beim robusten VfB zu Werke. Die Gastgeber um den starken Kapitän David Fricke standen hinten sehr diszipliniert und hatten es der schlechten Lamspringer Chancenverwertung zu verdanken, dass sie ergebnistechnisch bis kurz vor Schluss im Spiel waren.

In Durchgang eins scheiterten zunächst Maurice Feuerhahn (20.) und Marco Reski (38.), ehe Nico Wolze in der 43. Minute einen Torwartfehler ausnutzte und zur hochverdienten Führung traf. Zudem hatten die Gastgeber in der 24. Minute Glück, dass die Pfeife des Schiedsrichters nach einem klaren Handspiel vor dem Strafraum stumm blieb – Tizian März wäre durch gewesen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte vergab der VfB durch Michael Henze zunächst eine Riesenchance zum Ausgleich, erzielte aber mit dem letzten Spielzug vor der Pause das 1:1, Alexander Zwei traf per Kopf.

Im zweiten Durchgang dasselbe Bild. Fußball spielte nur Lamspringe, Oedelum stand tief und diszipliniert, phasenweise mit elf Mann im eigenen Strafraum. Nach vergebenen Möglichkeiten von Pascal Wunnenberg (68.), Maurice Feuerhahn (71.) und Tizian März (80.) erzielte Innenverteidiger Ken-André Kempf nach Flanke von Dominik Ehlers per Kopf den überfälligen Siegtreffer (92.). Die beste Chance des VfB vergab Cedric Rabbas nach 73 Minuten.

Am Ende des Tages stand also der dritte Sieg im dritten Saisonspiel zu Buche. Ein Sieg des Willens, ein Sieg der Moral, die Mannschaft hatte sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und trotzte allen Umständen, erspielte sich geduldig Torchance um Torchance und erzwang das Glück schließlich mit dem allerletzten Angriff.